Kompetent, erfahren, verlässlich
Rechtsanwalt Lothar Wegener
Fachanwalt für Erbrecht
Schwerpunkt Familienrecht


Mitautor des
Stichwortkommentars Familienrecht

Ihr Anwalt im Falle einer
Zwangsversteigerung in Würzburg

Als erfahrener Anwalt biete ich Ihnen eine verlässliche Beratung oder/und Vertretung in Würzburg oder anderen Orten und Gerichten, wenn Ihnen eine Teilungsversteigerung oder Zwangsversteigerung bevorsteht. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, das mit staatlichen Mitteln den Anspruch eines Gläubigers durchsetzt. Ich kläre mit Ihnen die wichtigsten Fragen, die in dieser Situation auftreten.

Bei einer Teilungsversteigerung handelt es sich um ein Verfahren, das mit staatlichen Mitteln den Anspruch eines oder mehrerer Mitberechtigter einer ansonsten unteilbaren Immobilie oder eines Grundstücks auf Auflösung der Gemeinschaft mit staatlichen Mitteln durchsetzt. In der Regel handelt es sich bei solchen Gemeinschaften um eine Miteigentümergemeinschaft oder um eine Erbengemeinschaft. Eine Miteigentümergemeinschaft entsteht durch ausdrückliche Begründung, wenn beispielsweise zwei Ehegatten gemeinsam eine Immobilie erwerben. Eine Erbengemeinschaft entsteht von Gesetzes wegen dann, wenn aufgrund eines Testaments oder gesetzlicher Erbfolge mehr als ein Erbe vorhanden ist.

Beteiligte an einem Verfahren zur Teilungsversteigerung oder Zwangsversteigerung: Ihr Anwalt in Würzburg berät

Am Verfahren einer Teilungsversteigerung sind mehrere Mitglieder der Miteigentümergemeinschaft oder Erbengemeinschaft beteiligt. Dadurch unterscheidet sich die Teilungs- von einer Zwangsversteigerung. Während es bei der Zwangsversteigerung Gläubiger gibt, die das Verfahren betreiben, handelt es sich bei den Betreibern eines Teilungsversteigerungsverfahrens um Beteiligte. Bei einem Zwangsversteigerungsverfahren sind ebenfalls mehrere Parteien beteiligt. Zum einen der Schuldner, der Eigentümer des zu versteigernden Objekts, und zum anderen dessen Gläubiger, die entweder ein im Grundbuch festgehaltenes Recht am Objekt besitzen (Hypothekengläubiger oder Grundschuldgläubiger) oder die eine Geldforderung an den Schuldner stellen (persönliche Gläubiger).

In beiden Verfahren, der Teilungsversteigerung und der Zwangsversteigerung, ist jeweils das Amtsgericht zuständig, in dessen Bereich sich das zu versteigernde Objekt befindet. Funktional ist bei den Amtsgerichten jeweils ein/e Rechtspfleger/Rechtspflegerin zuständig.

Ablauf einer Teilungsversteigerung/Zwangsversteigerung

In beiden Verfahren wird zunächst nach Antragstellung eine rangwahrende Beschlagnahme des Objektes durchgeführt. Das zu versteigernde Objekt ist anschließend zu bewerten und der Verkehrswert durch das Gericht im Beschlusswege festzusetzen. Der Verkehrswert hat Auswirkungen auf Mindestgebote. Die so genannte Bieterstunde dauert mindestens 30 Minuten und endet allerdings erst, wenn endgültig keiner mehr ein Gebot abgibt. Derjenige, der das höchste wirksame Gebot abgegeben hat, erhält den Zuschlag. Die Versteigerungsbedingungen unterscheiden sich bei Teilungsversteigerungsverfahren und Zwangsversteigerungsverfahren. Das Teilungsversteigerungsverfahren ist ein besonders ausgestaltetes und komplexes und für den Laien nicht leicht zu durchschauendes Verfahren, weshalb die anwaltliche Vertretung von Miteigentümern oder Mitgliedern der Erbengemeinschaft oder auch von Schuldnern im Verfahren dringend angeraten ist. Mithilfe von unterschiedlichsten Anträgen kann man durchaus das Verfahren im Sinne des Mandanten gestalten.

Benötigen Sie Beratung oder wünschen eine anwaltliche Vertretung im Rahmen eines Verfahrens zur Teilungs- oder Zwangsversteigerung? In meiner Würzburger Kanzlei stehe ich Ihnen gerne beratend zur Seite. Gerne können Sie auch kurzfristig einen Termin vereinbaren.